Wessen Leid zählt? Palästina, Erinnerungspolitik und die Herausforderung universeller Solidarität

Foto von Eric Rothermel auf Unsplash
Mittwoch10.6.202619:00 Uhr
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Kölibri, GWA St. Pauli
Hein-Köllisch-Platz 12
20359 Hamburg
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Worum geht's?

 

Charlotte Wiedemann verbindet in ihrem Vortrag Gedanken aus ihrem Buch "Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis“ mit aktuellen Beobachtungen zur Nahostpolitik.
Sie denkt historische Verpflichtung und internationales Recht zusammen und erörtert die Vision eines demokratischen Israel-Palästina für alle. Dazu gehört eine kritische Bewertung von Narrativen zur Geschichte des Zionismus und des palästinensischen Kampfes um Selbstbestimmung.

Charlotte Wiedemann hat ursprünglich in Göttingen Erziehungswissenschaften, Soziologie und Politik studiert und später in Hamburg eine Ausbildung zur Journalistin absolviert. Sie hatte Lehraufträge und hält häufig Vorträge an Universitäten sowie in der politischen Bildung. Sie ist taz-Kolumnistin und veröffentlicht Longreads in Le Monde Diplomatique, zuletzt zu Traumatisierungen in der syrischen Gesellschaft, zu Genozid-Erinnerungen in Namibia und zu Spaltungen im südafrikanischen Judentum

Moderation: Martin Dieckmann

 

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Verein für politische Bildung, Analyse und Kritik e.V.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg