Menschenhandel im Kontext von Flucht: Schulung zu Indikatoren, Recht und Unterstützungsmöglichkeiten

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Mittwoch24.6.20269:00 Uhr
Schutz- und Versorgungskompass Schleswig-Holstein
Ort: Online
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Worum geht's?

 

Menschen mit Fluchterfahrung sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, von Menschenhandel betroffen zu sein, insbesondere im Kontext von Unterbringung und Verteilung auf kommunaler Ebene. Für Fachkräfte in Beratung, Verwaltung und sozialer Arbeit in Schleswig-Holstein stellt das frühzeitige Erkennen von Vulnerabilitäten und Indikatoren eine zentrale Herausforderung dar und erfordert fundiertes Wissen sowie Handlungssicherheit.

Die Schulung am Mi. 24.06.2026, geleitet von Pablo Paz Verastegui des International Rescue Committee (IRC) und Ines Simon der Fachberatungsstelle Contra, vermittelt grundlegende Kenntnisse zu Definitionen und rechtlichen Rahmenbedingungen, Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene (finanziell und aufenthaltsrechtlich) sowie zur Verfahrenskette im Umgang mit Betroffenen. Ein besonderer Fokus liegt auf der praxisnahen Identifikation von Anzeichen für Menschenhandel und deren Einordnung im Arbeitsalltag.

Ziel ist es, Fachkräfte für Risiken zu sensibilisieren, ihre Handlungssicherheit zu stärken und ihnen konkrete Unterstützungsangebote – insbesondere durch Contra – näherzubringen.

 

👤 ReferentInnen: Pablo Paz Verastegui - International Rescue Committee (IRC); Ines Simon - Fachberatungsstelle Contra

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Schutz- und Versorgungskompass Schleswig-Holstein“ statt und richtet sich inbesondere an Mitarbeiter in Unterkünften für geflüchtete Menschen sowie an Mitarbeitende in kommunalen und Landesbehörden, die mit dieser Zielgruppe arbeiten.

 

Anmeldung: https://eveeno.com/479394070