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Worum es geht:
Anlässlich des feministischen Kampftags (Internationaler Frauentag) ruft ein Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Organisationen am Sonntag, den 8. März 2026, zu einer Kundgebung auf dem Altstädter Markt in Rendsburg auf.
Die Kundgebung beginnt um 14:00 Uhr (Aufbau ab 13:00 Uhr).
Der 8. März ist ein internationaler Kampftag - kein symbolischer Feiertag, sondern ein Tag des Widerstands gegen patriarchale Strukturen.
Frauen, trans, inter und nicht-binäre Menschen werden nach wie vor durch wirtschaftliche Ungleichheit, unsichere Arbeitsverhältnisse, unbezahlte Sorgearbeit, geschlechtsspezifische Datenlücken, Gewalt und Diskriminierung systematisch benachteiligt. Diese Missstände sind nicht nur global, sondern auch in unserem Kreis Rendsburg-Eckernförde spürbar.
Außerdem beobachten wir aktuell nicht nur in Deutschland sondern weltweit das Erstarken autoritärer Kräfte, die Antifeminismus als Teil ihres Markenkerns nutzen. Daraus folgen erhebliche gleichstellungspolitische Verschlechterungen.
Mit der Kundgebung macht das Bündnis diese Ungerechtigkeiten sichtbar und erhebt feministische Forderungen, unter anderem: gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit, wirksamer Schutz vor geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt, Selbstbestimmung, eine gerechte Verteilung von Sorgearbeit sowie echte Chancengleichheit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Der feministische Kampftag ist kein symbolischer Feiertag, sondern ein politischer Aktionstag. Wir gehen auf die Straße, weil Gleichstellung keine Selbstverständlichkeit ist, sondern erkämpft werden muss?, erklärt das Bündnis.
Wir laden alle dazu ein, sich an der Kundgebung zu beteiligen und ein deutliches Zeichen für Solidarität und feministische Perspektiven zu setzen.