
Worum geht's?
Vom 17. März bis zum 25. März wird Haim Mayer, ehemaliger Lehrer der Hand in Hand-Schule in Jerusalem (https://www.handinhandk12.org/) bei uns in der Nordkirche zu Gast sein. Die Hand in Hand-Schulen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Konfiaktion im Ökumenewerk:https://www.nordkirche-weltbewegt.de/konfi2026/
In diesem Zusammenhang gibt es drei verschiedene Angebote:
1. Haim Mayer wird sich in sechs Gemeinden der Nordkirche mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden treffen und gemeinsam mit Ihnen erleben, was die Hand in Hand-Schulen sind, wie Bildung in Israel geht und was das Ganze mit den Jugendlichen hier in Deutschland zu tun hat.
2. Es gibt an verschiedenen Orten die Möglichkeit, einen Gemeindeabend zu besuchen. Dazu beachten Sie bitte das Plakat in der Anlage und reichen Sie es sehr gerne weiter.
3. Tagsüber gibt es zwei Möglichkeiten, bei Zoom etwas über die Hand-in-Hand-Schulen, Haim Mayer und die Situation zu erfahren.
Zoom mit Haim Mayer, Hand in Hand Schulen
Donnerstag, den 19. März von 10-11:30 Uhr:
https://nordkirche-weltweit-de.zoom.us/j/62741523983?pwd=9e1wuJh526ky3jv8jaHaGuVczaXtyI.1
Mittwoch, den 25. März von 9-10:30 Uhr:
https://nordkirche-weltweit-de.zoom.us/j/68595970176?pwd=A1w1IiLHEk9uLF0dhDzKz2ugrqkqJw.1
Hoffnung im Klassenzimmer - Neue Perspektiven auf den Konflikt im Heiligen Land Gesprächsabend mit Haim Mayer
Über den Konflikt im Heiligen Land hören wir gerade täglich in den Nachrichten. Meist geht es dabei um politische Positionen, Gewalt und scheinbar unüberwindbare Gegensätze.
Der israelische Pädagoge Haim Mayer lädt gerade jetzt zu einem anderen Blick ein: in die Klassenzimmer des Landes. Dort verbringen junge Menschen ihre prägendsten Jahre – und dort entscheidet sich oft, wie sie die Welt sehen, wie sie mit Unterschieden umgehen und ob sie lernen, miteinander zu sprechen.
Haim Mayer war viele Jahre Lehrer an der Jerusalemer Hand in Hand School, einer Schule, in der jüdische und arabische Kinder gemeinsam lernen. In seinem Vortrag erzählt er von den verschiedenen Gruppen der israelischen Gesellschaft, vom Bildungssystem des Landes und von der Frage, ob Schule helfen kann, Brücken zu bauen. Auch seine eigene Biografie macht den Abend besonders: Mayer wuchs in einer großen ultraorthodoxen jüdischen Familie auf und hat später bewusst einen neuen Weg eingeschlagen. Heute engagiert er sich mit großer Überzeugung für Bildung als Friedensarbeit. Der Abend möchte neue Perspektiven eröffnen – und lädt ausdrücklich zu Fragen, Austausch und Diskussion ein.
Kontakt: Tobias Pfeifer, Referat für Christlich-Jüdischen Dialog und Mittleren Osten
Telefon +49 40 88181-224
t.pfeifer@nordkirche-weltbewegt.de