Worum geht's?
Der *Berliner EuropaDialog* als Kooperationsprojekt der JEF Berlin-Brandenburg, des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland geht in die 12. Runde
Diesmal werfen wir einen Blick auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI/AI) in nationalen und europäischen Sicherheitsbehörden.
Die innere Sicherheit im öffentlichen Raum ist seit jeher ein umkämpftes Feld. KI-gestützte Analyseinstrumente sollen unseren Sicherheitsbehörden durch die benutzerfreundliche Verarbeitung und logische Verknüpfung riesiger Datenmengen den entscheidenden Vorteil im Kampf gegen Verbrechen verschaffen ? entsprechend werden die Forderungen nach KI-Anwendungen für Institutionen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung in ganz Europa immer lauter. Zeitgleich mangelt es an europäischen Lösungen und die breite Nutzung von Künstlicher Intelligenz scheint immer mehr zum Balanceakt zwischen effizienter Sicherheitspolitik und grundrechtlichen Privatsphäre- und Datenschutzinteressen zu werden.
Wo kommen KI-Anwendungen schon heute zum Einsatz und ist Künstliche Intelligenz wirklich unverzichtbar für eine zukunftsgerüstete Sicherheitsstrategie? Auf welche Daten sollte eine solche KI zugreifen dürfen und wann wird Sicherheit zur Überwachung? Wie können unsere Daten geschützt bleiben? Und welche Rolle spielt eigentlich Europa dabei?
Diese und weitere Fragen möchten wir mit Euch und unserem Panel diskutieren:
- Irina Orssich, Head of Sector AI for AI Act Governance and Regulatory
Policy, Generaldirektion CONNECT, Europäische Kommission
- Alexander Poitz, Stellv. Bundesvorsiender, Gewerkschaft der Polizei
(GdP)
- Simone Ruf, Stellv. Leiterin des Center for User Rights, Gesellschaft
für Freiheitsrechte (GFF)