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Das FSM Cotonou 2026: Eine historische Ausgabe mit afrikanischen Wurzeln
Nach über einem Jahrzehnt kehrt der Weltsozialforum (WSF) mit großer Freude nach Afrika zurück – und diesmal nach Benin. Diese 17. Ausgabe ist jedoch mehr als nur eine geographische Rotation. Sie spiegelt eine strategische Vision wider: die Kämpfe, Widerstände und alternativen Lösungen der westafrikanischen Communities.
Warum Benin? Ein Land mit Symbolkraft
Benin wurde als Gastgeber für das WSF 2026 ausgewählt – nicht zufällig, sondern wegen seiner einzigartigen historischen und kulturellen Bedeutung:
👑 Ehemaliges Kernland des Königreichs Dahomey
⚔️ Ursprungsort der legendären Amazonen
⛓ Ort des Gedenkens an den transatlantischen Sklavenhandel
🌀 Schnittpunkt von Vodou-Spiritualität und panafrikanischer Kultur
🌍 Treffpunkt für Afrodescendierende auf der Suche nach historischer Gerechtigkeit und kultureller Rückbesinnung
Eine gemeinsame Kraftanstrengung
Dieses historische Ereignis ist das Ergebnis einer breiten Mobilisierung:
• Die Globale Konvergenz der Kämpfe für Land und Wasser – Westafrika (CGLTE-OA), die die afrikanische Kandidatur beim Internationalen Rat des WSF vorantrieb.
• Die lebendige Zivilgesellschaft Benins, die eng mit afrikanischen Plattformen, internationalen Netzwerken und sozialen Bewegungen weltweit zusammenarbeitet.
• Die Unterstützung der beninischen Regierung, die sich bereit erklärte, dieses globale Großereignis mitzutragen.
Das WSF Cotonou 2026 wird nicht nur ein Forum für Austausch sein, sondern auch eine Feier afrikanischer Widerstände – ein Ort, an dem indigenes Wissen, Solidarität und kollektive Rechte im Mittelpunkt stehen.
Website: https://fsm2026benin.org/